Samstag, 13. September 2014

Luftkalkmörtel und seine Anwendungstechnik

Luftkalkmörtel

SOLUBEL®-Kalkputzsysteme

Ein patentiertes umweltfreundliches und
zementfreies Putzsystem für Außen- und
Innenputze, entwickelt in enger Zusammenarbeit
mit Denkmalpflegern.
Mit traditionell verbürgten Bestandteilen nach
bewährtem Rezept, beinhaltet das Solubel-
Kalkputzsystem die aufeinander abgestimmten
Systembestandteile:
  • Ausgleichsputz
  • Unter- und Oberputz
  • Feinputz
  • Kalkglätte
  • Kalkanstrich

SOLUBEL® -Kalkmörtelsystem

Solubel Luftkalkmörtel ist ein mineralischer Trockenmörtel für  Außen- und Innenputze, Mauermörtel, Verfug- und Verlegemörtel und Dachdeckermörtel. Er gehört zur Mörtelgruppe P Ia, gem. DIN 18550 und besteht aus Weißkalkhydrat, Grubensanden, Kalksteinmehlen und natürlichen eigenschaftenvergütenden Zusätzen. Je nach Korngröße ist  er als Ausgleichsputz, Unterputz, Oberputz oder Feinputz für den Außen- und Innenbereich und als Mauermörtel auf allen mineralischen,  saugenden Untergünden zu verwenden. Je nach Anforderung ist er mit Haar- und/ oder Holzkohlezusatz lieferbar. Der Holzkohlezusatz  begünstigt die Carbonatisierung und die Ausgleichsfeuchte und beugt der Algen-, Moos- und Flechtenbildung vor.
Solubel Dachdeckermörtel beinhaltet einen erhöhten Anteil von Ziegelmehl und Talkum sowie eigenschaftenvergütende Zusätze.  Er eignet sich besonders zum Versetzen von First- und Dachziegeln (z.B. Mönch und Nonnen) und zum Verstrich von Ziegelunterseiten.
  • altbaugeeignet
  • nicht hydrophobiert
  • zementfrei
  • gipsverträglich
  • maschinengängig
  • diffusionsoffen
  • ausgewogene Sieblinge
  • günstige Festigkeitsentwicklung
  • gute Untergrundhaftung
  • frisch-in-feucht verarbeitbar
  • maschinenunabhängige Luftporenentwicklung
  • abstimmbar auf Objektanforderungen
  • schwundarm und widerstandsfähig gegen Witterungsangriff durch SOLUBEL-Zusatz
Weitere Informationen zur Verarbeitung  sowie Ausführung gerne auf Anfrage.

Freitag, 12. September 2014

Steinersatz Mörtel .Harte Zementfugen

In der Renovierung-Phase eingesetzten Stein-Ersatz-Massen gehören zur ersten Generation der Restauriermörtel und zeigen aus diesem Grund umfassende Probleme. Das Material ist zu hart im Vergleich zum umgebenden Gestein und wittert deshalb langsamer als das Grundmaterial. Hierdurch bilden sich Wassertaschen und Schichten mit den oben bereits geschilderten Folgen. Die Stein-Ersatz-Massen sollten zum größten Teil ausgebaut und wo notwendig durch Stein-Austausch oder Vierung, jedenfalls durch zurückliegende Neu-Verfugungen ersetzt werden.Für die Verfugung gilt gleiches wie oben genannt. Auf den Bildern oben ist neben den Stein-Ersatz-Massen auch die großflächige Verwendung dichter Zementmörtel zu erkennen. Für die umgebenden Steine sind die Folgen identisch: die Stein-Flanken werden durch Salzanreicherungen zermürbt und zerfallen beschleunigt. Da die Verfugung im Wesentlichen eine Deck-Verfugung auf den bauzeitlichen Fugen darstellt, sollten die Zement-Fugen ausgebaut und durch auf den Stein abgestimmte Fug-Mörtel ersetzt werden.Weitere Infos gerne auf Anfrage.http://www.fassadenreinigung-und-instandsetzungsservice.de/

Lehm und weich gebrannte Voll-Ziegelsteine

Die Baustoffe Lehm und weich gebrannte Ziegel erfüllen die Anforderungen, die sich aus der Besonderheit der Fachwerkwand ergeben in hervorragender Weise. 
Beide Baustoffe weisen die für das "Funktionieren" einer Fachwerkwand notwendigen Eigenschaften auf:
Vorteile sind :
nicht sperrend
sind kapillar offen
Haben keine Hohlräume

Diese Eigenschaften sorgen dafür , dass Feuchtigeitseinträge durch Schlagregen oder innere Kondensate schnell wieder aus der Wand transportiert werden.
Zu den besonderen Vorteilen von Lehm gehört die Eigenschaft, Feuchtigkeit vom Holz fern zu halten. Lehm beweist sich damit seit Jahrhunderten als idealer "Partner" für Holz.

Die in vielen Regionen typische Ausfachung mit Sicht-Mauerwerk sollten nur weich gebrannte Vollziegel verwendet werden. Nur diese, bei relativ niedrigen Temperaturen gebrannten Ziegel weisen eine Feinporigkeit auf, die den notwendigen Feuchteaustausch gewährleistet.

Vermauert werden die Ziegel entweder mit einem Lehm- oder einem Weißkalk oder Luftkalkmörtel. Zementmörtel dürfen nicht verwandt werden, da sie längerfristig die Gefahr mitbringen, das Holz zu schädigen. Weitere Infos zum Thema hier.http://www.fassadenreinigung-und-instandsetzungsservice.de/

Feuchteschäden am Gebäude

Feuchteschäden am Gebäude

Für eine wirksame und dauerhafte Sanierung von Feuchteschäden ist eine exakte
Voruntersuchung notwendig,die die Ursachen der Feuchtebelastung klärt und den Zustand des Bauteils erfasst..

Schadensschwerpunkte in der Praxis

  • undichte Dacheindeckung bei
    Steildächern
  • undichte Dachrinnen und Fallrohre
  • Risse und Versottungen an
    Schornsteinen
  • undichte Dachabdichtungen bei
    Flachdächern
  • Risse und Putzablösungen an
    Fassaden
  • funktionsuntüchtige Fenster
  • durchfeuchtete Gebäudesockel und
    Kelleraußenwände
  • Schimmelpizbefall in Innenräumen
    auf feuchten Bauteilen

Häufige Ursachen von Feuchteschäden in erdberührten
Bauteilen sind :



  • aufsteigende Feuchte durch
    fehlerhafte Horizontalabdichtung
  • seitlicher Feuchteeintrag durch
    Schlagregen
  • seitlicher Feuchteeintrag durch Fugenundichtigkeit
  • seitlicher Feuchteeintrag durch
    fehlerhafte Vertikalabdichtung
  • Feuchtigkeitseintrag durch Salze
    (hygroskopische Feuchte)
  • Feuchtigkeitseintrag durch die
    Raumluft (Kondensation)


Eine Ferndiagnose ist generell nicht zu empfehlen.Vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin.

Erst nach Feststellung der Schäden kann ein Sanierungskonzept erstellt werden.
Weitere Infos  gern auf Anfrage
http://www.fassadenreinigung-und-instandsetzungsservice.de/feuchtesch%C3%A4den/

Donnerstag, 28. August 2014

Altbau und Denkmalpflege Informationen Fugarbeiten .
Die häufigsten Fehler bei der Sanierung von Fugen 

Immer wieder kommt es bei der Fassaden-Sanierung zu großen Bauschäden . Meist sind Verstöße gegen die Handwerksregeln die Ursache. Die folgenden Hinweise nennen typische Planungs-Verarbeitungs und Baufehler:
Verarbeitungsbedingte Fehler
1. Schlechte Untergrundvorbereitung
Trennschichten am Untergrund wie Altputzreste, Staub, Verschmutzung, Moos-, Algen- oder Wurzelbewuchs stören die Mörtelhaftung. Sie sind sorgfältig zu entfernen, um Putzablösungen und mangelhaften Flächenverbund zu vermeiden. Auf Natursteinuntergründen ist das Aufbringen einer Haftbrücke aus Staubkalkschlämme erforderlich, um den Flächenverbund von Fehlstellenergänzungen sicherzustellen.
Unterschiedlich und schlecht saugender Untergrund und Altoberflächen stören das gleichmäßige und durchgreifende Abbinden der neuen Mörtelschicht. Aufbrennen mit schlechter Putzhaftung, ungenügender Erhärtung und Risse sind die Folge. In der Frischmörtelphase muß der Untergrund ein ausreichendes Feuchtereservoir, gegebenenfalls durch Nachversorgung, aufweisen, um den Abbingdeprozeß nicht vorzeitig zu unterbinden.Wenn Vertiefungen im Untergrund nicht zuerst ausgemörtelt, sondern mit der ersten Lage zugemörtelt werden, entstehen besonders starke Schichtlagen. Sie trocknen nur langsam aus, bilden durch alle Folgeputzlagen gehende Schwundrisse und sind im Folgewinter stark frostgefährdet.

3.Mangelhaftes Aufrauhen der Frischmörtel-Oberfläche

Wurde der Frischmörtel nicht genug aufgerauht, entstehen eine geringere Gesamtoberfläche und eine sperrende Sinterhaut aus Kalkkristallen. Dies verringert die Carbonatisierungsgeschwindigkeit infolge CO 2-Zutritt aus der Luft. Der Mörtel trocknet und erhärtet langsamer. Die trocknungsbedingte Versinterung der Oberfläche reichert dort Bindemittel an. Der ungleichmäßige Festigkeitsaufbau im Mörtelquerschnitt führt dann zu Rissen. Die gebremste Trocknung erhöht die Frostgefahr.

Der beste Zeitraum für die Herstellung von Fugen im Außenbereich sind die frostfreien Monate (Ende April Mitte Oktober). Fugmörtel erhärten durch Aufnahme von CO2 aus der Luft. Vorher muß die entsprechende Menge an Wasser aus dem Putz abtrocknenNeben der langsam fortschreitenden Carbonatisierung setzt die Frühfestigkeit aber auch durch die Trocknung selbst ein. Ein richtig rezeptierter Mörtel erreichen deshalb ausreichende Stabilitität und Frostsicherheit, auch wenn er noch lange nicht durchcarbonatisiert ist. Voraussetzung für beide Festigungsprozesse ist immer die Trocknung

Hohe Luftfeuchte (Herbst) schränkt die Wasserabgabe, den davon abhängigen CO2-Zutritt und die Mörtelhärtung ein. Frischer Fugenmörtel sollte weitgehend im Jahr des Mörtelauftrages durchtrocknen. Terminverzögerungen gefährden diese kalktypische Anforderung.
Falscher Bauablauf verzögert bzw. unterbricht die Mörtelhärtung. Ungenügend abgebundene Flächen sind dann im Folgewinter besonders frostempfindlich und können schichtenweise abfrieren.
Diese Dichtstoffe sollten ebenfalls vermieden werden und haben zum Beispiel an einen Fachwerkhaus nichts zu suchen..Siehe Bilder.

Weitere Infos gerne auf Anfrage..http://www.fassadenreinigung-und-instandsetzungsservice.de/




Dienstag, 26. August 2014

Steinsägearbeiten



Ein Stein-Austausch ist immer dann notwendig, wenn der Stein stark beschädigt oder in seiner Funktion und optischem Erscheinungsbild beeinträchtigt ist. Es können je nach Zustand des Mauerwerks einzelne Steine aber auch ganze Mauerwerks-Bereiche ausgetauscht werden.Wir entfernen Steine generell nur im Säge-Verfahren.Benachbarte Steine werden beim Entfernen nicht geschädigt.